Liebe Kundin, lieber Kunde
Wir haben Grund zum Feiern!
Dieses Jahr ist für uns ein ganz besonderes Jahr. Wir feiern unser 20-jähriges Bestehen. 20 Jahre ist es her, als ich Ende August 2005 das erste Mal ins Ägerital unterwegs war. Ich war mit Hansjörg Hasler verabredet, um das Reformhaus Hasler im Oberdorf zu besichtigen, für welches er einen Nachfolger suchte.
Die Strecke vom Talacher aus wurde immer kurviger, enger und im Wald dunkler. Dann kam Neuägeri mit seinen damals meist herunter gekommenen Häusern, die an die längst vergangenen Tage der Spinnerei Hochblüte erinnerten. All die Eindrücke liessen in mir Fragen entstehen, «wo führt dieser Weg mich hin?» Ich fühlte mich, als wäre ich am Ende der Welt angekommen.
Bis ich bei der Spinnerei in Unterägeri durch das «Tor» fuhr, sich der Horizont weitete und sich mir das Ägerital, an diesem traumhaft schönen Herbsttag, von seiner schönsten Seite präsentierte. Das Ende der Welt war schnell vergessen ob all dieser Schönheit.
Es folgten die Eindrücke des Ladens von Hansjörg Hasler, im Zentrum damals die Levitier-Wasserstelle, bevor ich mich auf einen Streifzug durch den unteren Dorfteil von Unterägeri machte. Ich schlenderte durch die verwinkelten Strassen und Gässchen, entlang geschichtsträchtiger Häuser, die Lorze kreuzend Richtung Kreuzmühle. Doch, ich glaube hier könnte ich mich wohl fühlen, mir vorstellen zu leben.
Wieder zuhause hatte ich bereits ein fixes Bild im Kopf, wie der Laden aussehen soll, wenn er fertig eingerichtet ist. Noch einmal fuhr ich ins Ägerital, dieses Mal, um Fotos vom Laden und von den Schaufenstern zu machen, bevor ich Ende Oktober mit meinen wenigen Habseligkeiten im Oberdorf einzog.


Als ich drei Tage vor der Eröffnung durchs Dorf spazierte und mit «Grüezi Herr Haas» auf der Strasse begrüsst wurde wusste ich, hier bin ich angekommen, die «Urägerer» kennen mich. Am 3. November 2005 war dann die Eröffnung des Ladens «koestliches von haas» in Unterägeri.
Anfänglich veränderte ich nur wenig im Laden, so dass es für die Kundinnen und Kunden einen nahtlosen, organischen Übergang gab. Was mir jedoch wichtig war, ich wollte den Laden mehr öffnen, «entstauben» und so ein breiteres Publikum ansprechen.


Manuela Schilter war meine erste Mitarbeitende. Sie arbeitete zuvor schon ein Jahr bei Hansjörg Hasler und wurde wie das Inventar ebenfalls «übernommen» 😉. Anfänglich hat sie sich schwer getan mit der Denkweise vom neuen Chef, war sie sich doch das System des Vorgängers gewohnt. Vorher gab es pro Woche 2-3 Kisten Frischprodukte für den Kühler. Nicht so bei Nick Haas, er bestellte 3-4 Rollcontainer voll Frischware, was gut und gerne 40 Kisten sind. Sie dachte bestimmt, der spinnt doch! Was wollen wir mit so viel Ware und wie soll ich diese in den immer noch gleichgrossen Kühler einräumen? Doch es gelang und nach 3 Tagen war der Laden für die Neueröffnung bereit.
Der erste Teil der Neugestaltung war die Sortiments-Erweiterung, gefolgt vom zweiten Teil, dem Kassenbereich. Der Insel im Innenbereich, mit Zugang zu Kaffeemaschine, Käse, Brot und zur Kasse. Der dritte Teil war das Gemüsegestell, welches in den hinteren Teil rückte, nun ohne «Himmel», und der vierte Teil waren die Rondellen, welche auch heute noch im Einsatz sind, nun auf Rädern. Diese kontinuierlichen Veränderungen bewährten sich.


Durch das Bistro veränderten sich auch die Öffnungszeiten. Nun war der Laden 6 Tage in der Woche durchgehend geöffnet. Nicht genug der Veränderungen, bald folgte der Laden in Baar, doch davon erzählen wir Ihnen im nächsten Kundenrief.
Fit in den Frühling
Alle Jahre wieder… Frühlingsaktion mit 10% auf Früchte und Gemüse für einen vitaminreichen Frühlingsstart.
Herzlich Ihr Haasen-Team mit
Nick Haas

